
Staplerausbilder
Staplerausbilder nach DGUV Vorschrift 68: Erstqualifizierung (5 Tage) und Fortbildung (1 Tag). Theorie online, Praxis im Betrieb, Nachweis für die BG-Prüfung.
Überblick zur Weiterbildung
Der Lehrgang qualifiziert erfahrene Bedienpersonen und Führungskräfte zur qualifizierenden Person, die Flurförderzeug-Bedienpersonen im eigenen Betrieb oder im Auftrag ausbilden und prüfen darf.
Zwei Varianten dieser Schulung
- Erstqualifizierung – 5 Tage (40 Stunden, ca. 53 UE)
- Fortbildung – 1 Tag (8 Stunden, ca. 11 UE), alle 3 Jahre
Überall in Deutschland vertreten
Für wen ist diese Schulung geeignet?
- Erfahrene Bedienpersonen mit Ausbildungsaufgaben
- Meisterinnen und Meister, Vorarbeiter und Schichtleitungen
- Beschäftigte von Schulungsanbietern und Gerätevermietern
- Sicherheitsfachkräfte, die intern qualifizieren sollen
Schulungsziele
- Eine Qualifizierung nach dem DGUV Grundsatz planen, durchführen und dokumentieren
- Theoretische und praktische Prüfungen abnehmen und bewerten
- Rechtliche Stellung und Haftung der qualifizierenden Person beurteilen
- Ausbildungsunterlagen und Nachweise rechtssicher führen
Ziele der Fortbildung
- Änderungen am Regelwerk in die eigenen Ausbildungsunterlagen einarbeiten
- Eigene Prüfungspraxis anhand von Fallbeispielen bewerten
- Neue Modul- und Anrechnungssystematik in der Ausbildung umsetzen
Programm
Rechtliche Stellung der qualifizierenden Person
- Anforderungen nach DGUV Grundsatz 308-001 Kapitel 5.1
- Verantwortung, Haftung und Abgrenzung zur betrieblichen Beauftragung
Didaktik und Methodik
- Lernziele formulieren, Unterricht strukturieren, Medien einsetzen
- Umgang mit heterogenen Gruppen und Sprachbarrieren
Fachliche Vertiefung
- Modul- und Anrechnungssystematik der Gerätetypen
- Standsicherheit, Lastdiagramm und typische Fehlvorstellungen
Prüfen und bewerten
- Theorieprüfung erstellen und auswerten
- Praktische Prüfungsfahrt beobachten und bewerten
Dokumentation
- Ausbildungsnachweis, Zertifikat und Fahrausweis
- Aufbewahrung und Vorlage bei Audit und nach Ereignissen
Lehrprobe
- Eigene Unterrichtseinheit mit Auswertung im Plenum
Programm der Fortbildung
Änderungen im Regelwerk
- Neuerungen im DGUV Grundsatz und deren Folgen für die Ausbildung
Erfahrungsaustausch
- Schwierige Prüfungssituationen und deren Bewertung
Lehrprobe
- Kurze Unterrichtseinheit mit kollegialer Rückmeldung
- Test
- Test
Abschluss der Schulung
Methoden zur Bewertung der Schulung und Validierung der erworbenen Kompetenzen
Wissensüberprüfung durch Fragebogen
Bewertung der praktischen Fähigkeiten anhand eines Kompetenzrasters mit praxisnahen Arbeitssimulationen
Nach Abschluss der Schulung an den Arbeitgeber ausgehändigte Dokumente
Die Teilnahmebescheinigung weist die Teilnahme des Kursteilnehmers an der Schulung nach
Die Anwesenheitsliste bestätigt die Teilnahme während der gesamten Schulung
Prüfung und Bewertung
- Schriftliche Prüfung zu Regelwerk, Didaktik und Prüfungsabnahme
- Lehrprobe mit eigener Unterrichtseinheit und kollegialer Auswertung
- Beide Teile müssen bestanden werden
Nachweise nach der Schulung
- Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsanbieters
- Ausbilderzertifikat nach bestandener Lehrprobe, mit Angabe der Gerätetypen
- Nachweis der Ausbilderqualifikation gegenüber Auftraggebern und Aufsichtsbehörden
Unsere Trainer
Lehrmethoden
Wir bieten Ihnen moderne Lehrmethoden, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Verfügbare Sitzungen
Zugangsfristen: 48 bis 72 Stunden ab Kontaktaufnahme, je nach Verfügbarkeit
Sie vertrauen uns
Mehr als 2.500 Organisationen vertrauen uns bei der Schulung ihrer Mitarbeiter im gesamten Gebiet.










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Was die gesetzlichen Bestimmungen besagen
Wer ein Flurförderzeug führt, muss nach DGUV Vorschrift 68 und § 12 BetrSichV mindestens 18 Jahre alt, ausgebildet, geeignet und vom Arbeitgeber schriftlich beauftragt sein. Die Ausbildung folgt in der Praxis dem DGUV Grundsatz 308-001 und umfasst Theorie, Praxis und eine Prüfung. Zusätzlich verlangt § 12 ArbSchG eine mindestens jährliche Unterweisung, die dokumentiert werden muss. Fehlt der Nachweis, haftet der Arbeitgeber und die Berufsgenossenschaft kann nach einem Unfall Regress nehmen.
Methoden zur Schulungsbewertung und Validierung der erworbenen Kompetenzen
Wissensüberprüfung durch Fragebogen
Bewertung der praktischen Fähigkeiten anhand eines Kompetenzrasters mit praxisnahen Arbeitssimulationen
Unterlagen für den Arbeitgeber nach Abschluss der Schulung
Die Teilnahmebescheinigung weist die Teilnahme des Kursteilnehmers an der Schulung nach
Die Anwesenheitsliste bestätigt die Teilnahme während der gesamten Schulungsdauer
Staplerausbilder Schulung nach DGUV Vorschrift 68, DGUV Grundsatz 308-001
Die Staplerausbilder Schulung qualifiziert Ihre Beschäftigten rechtssicher und liefert den Nachweis, den die Berufsgenossenschaft im Prüffall sehen will. Wer ein Flurförderzeug führt, muss nach DGUV Vorschrift 68 und § 12 BetrSichV mindestens 18 Jahre alt, ausgebildet, geeignet und vom Arbeitgeber schriftlich beauftragt sein. Certalis schult bundesweit im Betrieb oder beim Partner vor Ort, auf Wunsch mit Theorie als E-Learning und Praxis am Gerät. Rechtsgrundlagen: DGUV Vorschrift 68, DGUV Grundsatz 308-001 und § 12 BetrSichV.
Warum die Schulung Staplerausbilder Pflicht ist
Ohne dokumentierte Qualifizierung und Unterweisung haftet der Arbeitgeber persönlich. Nach einem Unfall prüft die Berufsgenossenschaft zuerst die Unterweisungsnachweise und kann Regress nehmen, Bußgelder nach § 25 ArbSchG kommen hinzu. Certalis dokumentiert Thema, Datum, Teilnehmende und Unterschriften revisionssicher und exportierbar.
Inhalte der Schulung Staplerausbilder
- Eine Qualifizierung nach dem DGUV Grundsatz planen, durchführen und dokumentieren
- Theoretische und praktische Prüfungen abnehmen und bewerten
- Rechtliche Stellung und Haftung der qualifizierenden Person beurteilen
- Ausbildungsunterlagen und Nachweise rechtssicher führen
Dauer, Ablauf und Abschluss
Die Erstqualifizierung umfasst 5 Tage (40 Stunden, ca. 53 UE). Die Fortbildung dauert 1 Tag (8 Stunden, ca. 11 UE) und ist alle 3 Jahre zu wiederholen. Der theoretische Teil ist als E-Learning möglich, der praktische Teil findet am Gerät im Betrieb statt. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden: Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsanbieters.
Inhouse statt Sammeltermin
Anders als bei festen Seminarterminen kommt Certalis zum Wunschtermin in Ihren Betrieb und schult an Ihren Arbeitsmitteln und Verkehrswegen. Das spart Reise- und Ausfallzeit und macht die Unterweisung arbeitsplatzbezogen, wie § 12 ArbSchG es verlangt.
Häufige Fragen zur Schulung Staplerausbilder
Wer muss an der Schulung Staplerausbilder teilnehmen?
Erfahrene Bedienpersonen mit Ausbildungsaufgaben; Meisterinnen und Meister, Vorarbeiter und Schichtleitungen; Beschäftigte von Schulungsanbietern und Gerätevermietern.
Wie lange dauert die Staplerausbilder Schulung?
Die Erstqualifizierung umfasst 5 Tage (40 Stunden, ca. 53 UE), die Fortbildung 1 Tag (8 Stunden, ca. 11 UE).
Wie oft muss die Qualifikation aufgefrischt werden?
Die Fortbildung ist alle 3 Jahre zu wiederholen. Die jährliche Unterweisung nach § 12 ArbSchG kommt zusätzlich hinzu.
Kann die Schulung online stattfinden?
Der theoretische Teil ist als E-Learning zulässig und wird von Certalis so angeboten. Praktische Übungen und praktische Prüfungen müssen in Präsenz erfolgen.
Welche Voraussetzungen gelten?
Erfolgreiche Qualifizierung als Bedienperson für die betroffenen Gerätetypen; Mindestens zwei Jahre Praxis mit dem jeweiligen Gerätetyp.
Welchen Nachweis erhalten die Teilnehmenden?
Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsanbieters; Ausbilderzertifikat nach bestandener Lehrprobe, mit Angabe der Gerätetypen.
Findet die Schulung im Betrieb statt?
Ja. Certalis führt die Schulung Staplerausbilder bundesweit als Inhouse-Schulung zum Wunschtermin durch, ab einer Gruppe auch kurzfristig.
Methoden zur Bewertung der Schulung und Validierung der erworbenen Kompetenzen
Wissensüberprüfung mittels Fragebogen
Bewertung der praktischen Fähigkeiten anhand eines Kompetenzrasters mit praxisnahen Übungen, die den realen Arbeitsbedingungen entsprechen
Dokumente, die dem Arbeitgeber nach Abschluss der Schulung ausgehändigt werden
Die Teilnahmebescheinigung weist die Teilnahme des Kursteilnehmers an der Schulung nach
Die Anwesenheitsliste bestätigt die Teilnahme während der gesamten Schulungsdauer
Häufig gestellte Fragen
Ja, wir bieten individuelle Schulungen an, die direkt bei Ihnen im Betrieb durchgeführt werden können. Solche maßgeschneiderten Schulungen erlauben es, auf die Besonderheiten Ihrer Arbeitsumgebung einzugehen und die Zeit außerhalb des Produktionsstandorts zu minimieren. Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um Ihren Bedarf zu besprechen und die Schulungen auf Ihr Unternehmen abzustimmen.
Stellen Sie Ihre Buchungsanfragen direkt über Ihren Certalis-Kundenbereich und erhalten Sie innerhalb weniger Stunden individuelle Angebote.
Melden Sie sich kostenlos auf unserer Online-Plattform an und buchen Sie die passenden Schulungen mit einem Klick.
Die gesamte Verwaltung dazu übernehmen wir. Gerne beraten wir Sie, welche Schulungen am besten zu Ihrem Bedarf passen.
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Ihre Zufriedenheit ist unser größter Erfolg.